„Luft macht nicht an Stadtgrenzen Halt“

Stadt Ludwigshafen erhält Bundesförderung von 514.000 Euro

An diesem Donnerstag hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Berlin Förderbescheide im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft“ übergeben. 

Die Stadt Ludwigshafen erhält 513.000 Euro, um bis 2020 insgesamt 26 elektrisch betriebene Fahrzeuge anzuschaffen. Hierzu erklärt der Bundestagsabgeordnete Torbjörn Kartes: „Ich freue mich sehr, dass das Engagement der Stadt Ludwigshafen aus Berlin diesen Rückenwind erhält! Die Verbesserung der Luftqualität in den deutschen Innenstädten hat hohe Priorität. Dies gilt auch für Ludwigshafen. Entscheidend ist, dass Fahrverbote in Ludwigshafen weiter vermieden werden können. Die Stadt macht im Gegensatz zu anderen Kommunen ihre Hausaufgaben und ist auf einem guten Weg. Die Umstellung auf elektrisch betriebene Fahrzeuge im städtischen Fuhrpark ist ein nächster, richtiger Schritt.“ Zuletzt wurde berichtet, dass viele Kommunen die bereitstehenden Fördermittel – insbesondere im Bereich Luftreinhaltung – kaum abrufen. „In Ludwigshafen sieht das anders aus“, kommentiert Kartes.

Das Sofortprogramm „Saubere Luft 2017-2020“ bündelt die Förderprogramme, die das Ziel verfolgen, die Luftqualität in den Städten langfristig zu verbessern. Dafür stellt der Bund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Gefördert werden u.a. Maßnahmen, die die Elektrifizierung des Stadtverkehrs, den Ausbau der Ladeinfrastruktur oder die Digitalisierung des Verkehrssystems befördern. „Die Maßnahme der Stadt passt gut zum Masterplan Green City, den Ludwigshafen gemeinsam mit Heidelberg, Mannheim und den Verkehrsbetrieben aufgelegt hat“, führt Kartes aus. „Hier städteübergreifend zu handeln, ist genau der richtige Weg, denn verunreinigte Luft macht nicht an Stadtgrenzen Halt.“

Neben der Stadt Ludwigshafen erhält die BÖRSTLER Unternehmensgruppe für die Umstellung ihres Fuhrparks auf elektrisch betriebene Postfahrzeuge Fördermittel aus Berlin. Damit verfolgt die Unternehmensgruppe die Umsetzung ihrer Strategie „Zero Emission“, mit der perspektivisch alle Zustellfahrzeuge mit Elektroantrieb ausgerüstet werden sollen. „Gerade mit der Elektrifizierung von Fahrzeugen, die mehrfach täglich, wiederkehrend im Stadtverkehr unterwegs sind, wird ein wichtiger Beitrag geleistet. Daher ist dieses Engagement der BÖRSTLER Unternehmensgruppe ganz besonders zu begrüßen und hat Vorbildfunktion“, so Kartes abschließend.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben