„Ein gutes Stück vorangekommen!“

Kartes im Dialog mit der Deutschen Bahn gegen Lärmbelastung im Herderviertel

Wegen der Lärmbelastung im Herderviertel, verursacht durch eine Werkstatt von DB Regio, hat sich Torbjörn Kartes an die Deutsche Bahn gewandt. 

Zum Austausch mit Jürgen Konz, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Rheinland-Pfalz und das Saarland, erklärt der Ludwigshafener Bundestagsabgeordnete: „Ich freue mich, dass wir ein gutes Stück vorangekommen sind. Die Mitarbeiter der DB Regio haben die Anweisung erhalten, in den Nachtstunden die Hallentore der Werkstatt geschlossen zu halten. Außerdem will man mit aktualisierten Handlungsanweisungen sicherstellen, dass die Fahrzeuge hier auch tatsächlich vorschriftsgemäß abgestellt werden. Ich habe aber auch deutlich gemacht, dass kritisch zu prüfen ist, ob diese Maßnahmen ausreichen.“

Anwohner im Mundenheimer Herderviertel hatten Kartes auf einen ähnlichen Fall in München aufmerksam gemacht. Die CDU Mundenheim hatte im September mit ihrer Ortsvorsitzenden Wilhelma Metzler zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen. „Es war sehr hilfreich, dass ich die Bahn auf die vergleichbare Situation in München ansprechen konnte“, so Kartes. „Einige der Maßnahmen, die in München zur Lärmreduktion umgesetzt wurden, fließen nun auch in Ludwigshafen in die entsprechenden Erwägungen von DB Regio ein.“ Hierzu gehören unter anderem der Austausch von bestimmten geräuschintensiven Komponenten, die der Dichte des Druckluftsystems dienen, oder der Einbau von Schalldämpfern an Entfeuchtungsventilen. Auf Nachfrage konnte die Bahn jedoch weder bestätigen, dass die Maßnahmen alle Züge betreffen werden, die auf dem Gelände der Werkstatt von DB Regio abgestellt werden, noch konnte sie einen Zeitpunkt nennen, zu dem die Maßnahmen abgeschlossen sind. „Man versicherte mir jedoch, dass die Maßnahmen im laufenden Betrieb umgesetzt werden“, so Kartes. Dies sollte zu spürbaren Verbesserungen führen.

„Dauerhaft starkem Lärm ausgesetzt zu sein, ist eine große Belastung, die zu Stress und gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. Deshalb bleibe ich weiter am Ball“, versichert Kartes. „Wenn die Maßnahmen nicht wirken, müssen wir über weitergehende Lösungen sprechen, etwa über Baumaßnahmen für besseren Schallschutz. Hierzu bleibe ich sowohl mit den Anwohnern als auch mit der Deutschen Bahn in Kontakt.“

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