Für mehr Biodiversität: „Lerchenbrot“-Projekt vorgestellt

Kartes: „Sichere Versorgung, faire Preise und Umweltschutz sind keine Gegensätze“

Der Bundestagsabgeordnete Torbjörn Kartes lobt das „Lerchenbrot“-Projekt von Bäcker Görtz und BASF als herausragendes Beispiel für nachhaltige Landwirtschaft. 

Im Rahmen einer Fachveranstaltung von BASF Agricultural Solutions am 25. August ist das Projekt in Ludwigshafen vorgestellt worden. Überreicht wurde das erste „Lerchenbrot“ an Alois Gerig, den Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft. Kartes hatte seinen Unionsfraktionskollegen für eine Teilnahme an der Veranstaltung gewonnen. Gerig hielt einen einführenden Vortrag (Keynote) und nahm an einer Podiumsdiskussion teil. 

„Sichere Lebensmittelversorgung, faire Preise und Umweltschutz – das sind keine Gegensätze. Die BASF in Limburgerhof zeigt mit dem ‚Lerchenbrot‘, wie das alles zusammen gehen kann“, erklärt Kartes. „Ich danke auch der Bäckerei Görtz für das beispielhafte Engagement.“

 

Hintergrund: Zum Schutz der Feldlerche lassen vier Landwirte aus dem BASF FarmNetzwerk Ackerflächen unbewirtschaftet. Das Brot aus Getreide von diesen Äckern wird mit 10 Cent Aufschlag als „Lerchenbrot“ in den Filialen von Bäcker Görtz verkauft. Kartes betont: „Die BASF-Landwirtschaftssparte in Limburgerhof, die Bäckerei in Ludwigshafen, die Walter-Mühle in Böhl-Iggelheim – ich freue mich über so viel Engagement für die Biodiversität in meinem Wahlkreis. Wer einen Beitrag zu aktivem Umweltschutz leisten möchte, sollte dieses Brot kaufen.“ Die BASF erklärte am Dienstag, mit Landwirten und Partnern intensiv an ähnlichen Projekten mit Hafer, Roggen, Raps, Zuckerrübe, Kartoffeln, Hopfen und Äpfeln zu arbeiten. „Das ist aus meiner Sicht auch der richtige Weg: Nachhaltig erzeugte, regionale Produkt müssen den Verbraucherinnen und Verbrauchern etwas wert sein – und die Landwirte brauchen faire Preise und Unterstützung auf ihrem Weg zu mehr Biodiversität“, so Kartes.

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